Biologie

Metaziele

Mit diesem Fach verfolgen wir das Ziel, die SuS in die Welt des Lebendigen einzuführen.
Dabei wollen wir eine tiefe Vertrautheit zu den Organismen der verschiedensten Lebensformen als Basis für einen achtungsvollen Umgang mit allen Erscheinungsformen des Lebendigen entwickeln.
Die SuS sollen schrittweise die Komplexität, aber auch die Einfachheit biologischer Phänomene erkennen und in diesem Zuge ihre Vernetztheit untereinander erfassen.
Darüberhinaus sollen sie die Fähigkeit erlangen, biologische Phänomene in ihrer Vernetztheit mit den natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten Erde im Kontext der Metaziele des NAWI-Profilunterrichts einzuordnen.


Inhaltliche Schwerpunkte

Für die Klassenstufen 5/6:

  • Biologie (Bios = Leben/Logos = Lehre) als Lehre vom Leben mit allen Sinnen erfahrbar machen
  • anhand konkreter Vertreter und ihrer Lebensweise aus der Pflanzen- und Tierwelt erkennen SuS das Wunderbare an Organismen
  • konkrete Artenkenntnis soll dabei die Achtung und den Respekt vor dem Lebendigen sichern
  • Erkennen und erfahrbar machen erster komplexer biologischer Zusammenhänge anhand des Ökosystems Wald
  • Vertrautmachen mit der Methode des Mikroskopierens

Klassenstufe 7:

  • Eindringen in die Welt des Kleinen und Kleinsten (Zellenlehre) und Kennenlernen von Lebensweise und überragender Bedeutung der kleinsten Organismenformen (Bakterien und Viren)
  • Festigen und Erweitern der Methode des Mikroskopierens
  • Einblick gewinnen in die Komplexität des menschlichen Organismus und das Zusammenspiel der Organsysteme in ihrer Einheit von Bau und Funktion

Klassenstufe 8:

  • Fortsetzung der Untersuchung und des Verstehens des menschlichen Organismus als Ganzes unter dem Fokus der unmittelbaren Steuerzentrale Gehirn und Nervensystem

Klassenstufe 9:

  • Wunderwelt Pflanzen – ein Einblick in Strukturen und Funktionen pflanzlicher Zellen, Gewebe, Organe und Organismen
  • Tiefergehende Beschäftigung mit den Zusammenhängen von abiotischen und biotischen Umweltfaktoren und deren Wechselwirkungen im Rahmen von Ökosystemen

Klassenstufe 10:

  • Erkennen von Fortpflanzung und Vererbung als Lebensmerkmal Nr.1:
  • Einblick gewinnen in die zellulären und molekularen Grundlagen der Genetik und deren Bedeutung für die evolutionäre Entwicklung von Leben

Klassenstufen 11/12:

  • Gewinnen tiefer Einblicke in den chemisch-physikalischen Charakter von Leben und Erkennen lebender Systeme als hochorganisierte Ordnungszustände von Materie
  • Vertiefung grundlegender Fragen der Ökologie und Entwicklung eines tiefen Bewusstseins für Nachhaltigkeit
  • Wiederholung einzelner Aspekte der Genetik unter dem Fokus der Anwendung in der Humangenetik
  • Kennenlernen interzellulärer Kommunikationsformen mit einem Einblick in die Epigenetik und Wiederholung grundlegender neurophysiologischer Vorgänge als Voraussetzung des Verstehens der Verhaltenslehre (Ethologie)
  • Kennenlernen von tierischen und menschlichen Verhaltensweisen in ihrer Hierarchie der Steuerung (Weg vom Gen zum Verhalten) als Kommunikationsformen zwischen Organismus und Umwelt
  • Erkennen der Stellung des Menschen im Organismenreich und ihrer Bedeutung

Besonderheiten unserer Schule

Der Unterricht in der Orientierungsstufe 5/6 zeichnet sich durch eine sehr lebensnahe und praxisorientierte Methodik aus. Dadurch wird unseren Jüngsten der Sprung zum wissenschaftlichen Arbeiten erleichtert und entspricht im besonderen Maße diesen altersspezifischen Besonderheiten.

Dabei werden auch lokale naturschutzfördernde Projekte direkt ins Unterrichtsgeschehen einbezogen (Krötenschutz am Gucklitz, Fledermausschutz im Koselitzer Teichgebiet, Aufforstungshilfe im Koselitzer/Frauenhainer Forst).

Durchführung eines mikrobiologischen Praktikums in Klassenstufe 7.

Entgegen einer allgemein zu verzeichnenden Tendenz der Entfremdung von der Natur versuchen wir, langfristig eine gewisse biologische Artenkenntnis als Voraussetzung des behutsamen Umganges mit allem Lebendigen zu entwickeln.

Durchführung von ökologischen Ganztagsexkursionen in Klassenstufen 5/6 und 9 und 11.

Aufgrund von Personalunion gelingt uns eine besonders enge Vernetzung mit dem naturwissenschaftlichen Profil, um ein naturwissenschaftliches Gesamtverständnis zu entwickeln und einzelne Phänomene richtig in das Gesamtsystem einordnen zu können (Fokus synthetisches wissenschaftliches Denken).

 

„Die Schule sollte es sich immer zum Ziele setzen, den jungen Menschen als harmonische Persönlichkeit und nicht als Spezialisten zu entlassen."
(Albert Einstein)

Kontakt

Christliches Gymnasium „Rudolf Stempel“
Lange Straße 51
01587 Riesa

Telefon: 03525 5183800
Telefax: 03525 51838014

Sekretariat Frau Ulbricht E-Mail schreiben
Schulleitung Frau Dr. Tellisch E-Mail schreiben

SCHNUPPER-UNTERRICHT

Interessierte Schüler laden wir jederzeit herzlich zum Schnupperunterricht ein. Zur individuellen Terminabsprache wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat unter:

Telefon: 03525 5183800

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